Hohlfuß (Pes Cavus)

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Der Hohlfuß (Pes Cavus)

Informationen zum Hohlfuß.

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Anatomie

Bei einem Hohlfuß ist die Fußsohle zwischen den Fußballen und der Ferse stark aufgespannt. Der Fußrücken wird übermäßig nach oben gewölbt und das Gewicht, welches auf dem Fuß lastet, nur von einem kleinen Teil der Fußsohle getragen. Durch die reduzierte Auflagefläche kann der Druck nicht optimal verteilt werden und es besteht eine erhöhte Belastung auf den Zehen, dem Vorfuß und der Ferse. In einigen Fällen knickt die Ferse zusätzlich nach innen, was ein Umknicken des Fußes begünstigt. Häufig tritt die Fußfehlstellung gemeinsam mit einem Spreiz- oder einem Knickfuß auf.

Ursachen

Der Hohlfuß kann angeboren sein, sich aber auch erst im Laufe des Lebens ausbilden. In vielen Fällen weicht bei einem Hohlfuß die Stellung der Fußwurzelknochen von der Norm ab.

Eine Ursache liegt in einer Muskelverspannung der Fuß- und Wadenmuskulatur. Diese Spannung kann sich mit der Zeit aufbauen und ist nicht angeboren.

Weitere Ursachen für einen Hohlfuß sind:

  • Muskuläre Dysbalancen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Unfälle und Knochenbrüche
  • Falsches Schuhwerk

Symptome

Je nachdem wie stark die Vorwölbung des Fußspanns ist, kann es beim Tragen von Schuhen zu starken Schmerzen auf dem Fußrücken kommen.

Weitere Schmerzen durch einen Hohlfuß können unter Belastung im Vorfuß, dem Fußaußenrand oder der Ferse auftreten. Dabei kann es zu Schwielenbildungen und Druckstellen kommen. Da sich der Hohlfuß langsam ausbildet, treten auch die Symptome schleichend auf.

Diagnose

Erste Hinweise auf eine Fußfehlstellung kann bereits die Betrachtung der Füße sowie der getragenen Schuhe geben. Anhand der Abnutzung der Schuhsohle können Rückschlüsse auf die Druckverteilung des Fußes gezogen werden.

Eine detaillierte Auskunft über die Ausprägung der Fußfehlstellung gibt eine elektronische Fußdruckmessung. Ergänzend können mit einer Bewegungsanalyse mögliche Ausweichbewegungen beim Gehen und Laufen festgestellt werden. Auf Basis dessen werden wiederum gezielt Übungen zusammengestellt, sodass auch muskulär der Körper unterstützt und Beschwerden gelindert werden.

Behandlungsmöglichkeiten

Um die Fußfehlstellung exakt festzustellen und eine effektive Behandlung durchzuführen, sollte ein Facharzt für Orthopädie aufgesucht werden.

Bei einem Hohlfuß sorgen orthopädische Einlagen für eine Druckumverteilung. Dabei wird die Auflagefläche durch Polster unter dem Mittelfuß vergrößert. Der durch die Fußfehlstellung erhöhte Druck auf den Vorfuß und die Ferse wird reduziert und Schmerzen gelöst.

Ist zusätzlich ein Knickfuß gegeben, wird der Fuß durch die orthopädischen Einlagen mit medialer Backe aufgerichtet. So können schmerzhafte Reizungen verhindert werden.

Häufig geht eine verspannte Fußmuskulatur mit einem Hohlfuß einher. Durch gezielte Kräftigungsübungen können auftretende Beschwerden so auch über den muskulären Weg gelindert werden. Dabei zählen Fußgymnastik, eine Verbesserung der Körperhaltung sowie die Behandlung der Plantarfaszie, welche sich entlang der Fußsohle zieht, als mögliche Behandlungsmethoden. Ein operativer Eingriff wird meistens nur bei den Folgeschäden eines Hohlfußes vorgenommen.

Folgen

Aus einem Hohlfuß, welcher nicht behandelt wird, können sich schwerwiegende Folgeschäden entwickeln. So sind bei einem Hohlfuß häufig die Beschwerden, welche Folgeschäden verursachen, stärker als die der eigentlichen Fußfehlstellung.

Das veränderte Gangbild, z. B. aufgrund von Schmerzen im Fuß, kann weiterlaufend zu Rückenschmerzen führen.

Auch ein Spreizfuß sowie der Hallux valgus sind eine häufige Folge der Fußfehlstellung. Die Behandlung der Folgen ist häufig eine langwierige Sache und bedarf einer dauerhaften Therapie. Mehr zum Hallux valgus finden Sie in unserem Blogbeitrag Hallux valgus.

Auch eine Reizung der Plantarfaszie steht häufig im Zusammenhang mit einem Hohlfuß. Wird diese dauerhaft gereizt bzw. kommt es zu einer chronischen Reizung, ist ein Fersensporn die Folge, welcher meist mit starken Schmerzen in der Ferse einhergeht. Mehr zum Fersensporn (Plantarfasziitis) erfahren Sie in unserem Blogartikel Entzündung der Plantarfaszie. Eine Behandlung des Fersensporns ist über eine Fersensporneinlage möglich.

Durch eine effektive Einlagenversorgung können Folgeschäden zu einem großen Teil verhindert werden. Unsere ganz spezielle Lösung für hartnäckige Beschwerden ist die Versorgung mit Sondereinlagen, die nach Ihrer Hohlfußform individuell hergestellt und modelliert werden. Einen Termin zur kostenlosen Einlagenversorgung können Sie hier buchen.

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