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Was tun, wenn die Achillessehne schmerzt?

Die Achillessehne verbindet die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein und ist die stärkste Sehne des menschlichen Körpers. Sie überträgt die Kraft der Wadenmuskulatur auf die Ferse und den Fuß, sodass der Fuß gestreckt werden kann. Die Bewegung ist vor allem für das Abstoßen des Fußes beim Gehen oder Laufen wichtig. Die Achillessehne ist im Alltag und beim Sport großen Belastungen ausgesetzt, was schnell zu einer Reizung der Achillessehne führen kann.

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Was ist eine Achillessehnenreizung (Achillodynie)?

Bei einer Reizung der Achillessehne kommt es durch eine Überlastung zu kleinsten Verletzungen der Sehne. Auslöser für die Überlastung kann zum Beispiel Laufen auf hartem Untergrund, langes Wandern und Stehen, abgelaufenes Schuhwerk oder eine abrupte Bewegung sein. Außerdem können Vorerkrankungen wie Diabetes oder Arthrose eine Verletzung der Achillessehne begünstigen.

Eine gereizte Achillessehne lässt sich meist durch eine Verdickung oberhalb der Ferse ertasten. Außerdem kommt es zu Schmerzen in dem Bereich.

gezeichnete Achillessehne

Ein Anzeichen der Achillodynie sind Schmerzen bei den ersten Schritten direkt nach dem Aufstehen. Durch die spitze Fußposition beim Schlafen verkürzt die Wadenmuskulatur über Nacht. Beim Aufstehen ist die Belastung dann auf die Achillessehne erhöht, was bei einer bereits vorbelasteten gereizten Achillessehne zu Schmerzen führt.

Die Schmerzen bei einer Achillessehnenreizung kommen „schleichend“. Ist die Sehne leicht gereizt, sind zu Beginn der Belastung Schmerzen spürbar. Diese lassen jedoch schnell wieder nach. Da der Schmerz nachlässt, wird die Reizung oft unterschätzt und der Zustand verschlechtert sich. Bei einer starken Reizung halten die Schmerzen über die gesamte Belastungsdauer an.

Ist die Achillessehne akut gereizt, sollte eine Sportpause eingelegt werden, auch wenn die Schmerzen nach einer kurzen Belastungsdauer oft nachlassen. Ist die Reizung der Achillessehne bereits chronisch, beträgt die Heilungszeit mindestens drei Monate. Während dieser Zeit sollte die Achillessehne nur gezielt belastet und Sportarten mit vielen Richtungswechseln und Sprüngen vermieden werden, da eine Reizung schnell auch zu einem Riss führen kann.

Riss der Achillessehne

Zum Riss der Achillessehne kommt es meistens, wenn diese bereits vorbelastet ist. Die Fußspitze kann nicht mehr gesenkt und der Fuß nicht mehr abgerollt werden. Außerdem ist eine leichte Delle kurz über dem Sprunggelenk zu tasten. Der Heilungsprozess ist hier sehr langwierig und meist können Sportarten, die die Sehne stark belasten, erst wieder nach einem Jahr unter voller Belastung ausgeübt werden.

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Behandlungsmöglichkeiten

Bei einer akuten Reizung können schmerzlindernde Medikamente eingenommen und manuelle Therapie angewendet werden. Außerdem können orthopädische Maßeinlagen getragen werden, die dem Fuß Stabilität geben und durch eine veränderte Druckverteilung Entlastung schaffen. Treten die Schmerzen nach dem Schonen weiterhin auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Bei dem Verdacht auf einen Riss der Sehne sollte sofort ein Arzt kontaktiert werden. Ist die Sehne gerissen ist in den meisten Fällen eine Operation notwendig. Der Fuß muss danach mit einem Gips oder einer Orthese ruhiggestellt werden.

Vorsorge

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Risiko einer Achillessehnenverletzung zu verringern. Eine Möglichkeit ist, jedes Training mit dem Aufwärmen zu beginnen und die Intensität langsam zu steigern. Zusätzlich sollte in gutes Schuhwerk investiert werden, um je nach Tätigkeit dem Fuß optimale Stabilität zu geben. Ist der Fuß durch eine Fehlstellung vorbelastet, sollten orthopädische Einlagen getragen werden. Sie verhindern eine Reizung der Achillessehne durch die Fehlstellung.

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