Schmerzen beim Laufen

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Die fünf häufigsten Ursachen für Schmerzen beim Laufen

Mithilfe weniger Kniffe kann der Laufstil ökonomischer und vor allem schmerzfrei gestaltet werden. Wir zeigen Ihnen wie das geht! ­­

Viele Läufer quälen sich seit Jahren mit Schmerzen beim Laufen. Oftmals weiß man selber nicht genau, woher die Knieschmerzen, das Schienbeinkantensyndrom oder die Probleme mit den Füßen kommen. Um Ihnen den Spaß am Laufen wieder zu ermöglichen, haben wir einige hilfreiche Tipps, damit Sie Ihren Lauf ökonomischer gestalten können.

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Top 5 Ursachen für Schmerzen beim Laufen

  1. Zu schnell zu viel

Die wohl simpelste aller Ursachen für Schmerzen beim Laufen ist, dass zu schnell zu viel gewollt wird. Wenn der Kopf für lange Läufe bereit ist, heißt das nicht, dass der Körper es auch ist. Kommt es häufig zu Krämpfen, Gelenkschmerzen oder einer sehr starken körperlichen Ermüdung nach dem Laufen, sind dies Anzeichen dafür, dass der Körper für die hohe Belastung nicht ausreichend vorbereitet ist.

  1. Instabilität der Beinachse

Neben der Beweglichkeit ist die Kräftigung sowie Aktivierung der hüft- und rumpfstabilisierenden Muskulatur eine der meist unterschätzten Ursachen für z.B. Knieschmerzen. Dabei ist es so einfach zu verstehen: In der Standphase sind es vor allem die Gesäßmuskeln (Musculus gluteus maximus und medius) und die Muskeln des Bauch-/Rumpfbereiches, die die Beinachse stabilisieren. Ist diese Muskulatur zu schwach oder inaktiv, kann es zu Ausweichbewegungen in der Stützphase kommen, eine dynamische O-bzw. X- Beinachse entsteht, wodurch das Gelenk überlastet.

  1. Überpronation des Sprunggelenks

Sind an den Sohlen der Laufschuhe starke Abnutzungen an der Innenseite erkennbar, spricht vieles dafür, dass beim Laufen eine Überpronation auftritt. (In diesem Fall: im wahrsten Sinne des Wortes „auftritt“.) Der Fuß neigt dazu, bei jedem Schritt stark nach innen zu knicken. Auch das Knie weicht dann tendenziell nach innen aus. Dadurch werden Gelenke, Bänder und Sehnen bis hin zum Rücken stärker belastet.

  1. Overcrossing

Für Sportler ist besonders der Musculus gluteus medius wichtig! Dieser sehr kleine Muskel ist sehr häufig untertrainiert. Die Konsequenz ist, dass das Bein beim Laufen in der Schwungphase nach innen geführt wird. Die Füße setzen voreinander und nicht hüftbreit auf.

Dieses Over-Crossing (wie bei den Models auf dem Laufsteg) hat extreme Konsequenzen auf unser Laufen: Die Laufbewegung kann vom Körper nicht mehr physiologisch korrekt ausgeführt werden, wodurch Kompensationsbewegungen entstehen. Das Sprunggelenk wird überlastet, das Knie weicht aus und in der Hüfte findet eine Ausgleichsbewegung statt, die auch auf den Rücken ausstrahlt. Das Zusammenspiel der verschiedenen Gluteus-Muskeln sorgt auch bei Abbremsmanövern dafür, dass das Knie stabil bleibt. Stimmt die Spannung nicht, kann es zu einem medialen Kollaps und damit zu einer schweren Knieverletzung wie einem Meniskusschaden oder Kreuzbandriss führen.

  1. Vorfußsupination

Die Vorfußsupination beschreibt eine Abrollbewegung, die zu stark über die Außenkante des Vorfußes gesteuert wird. Hierdurch wird nicht nur der Hebel des Fußes verkürzt, wodurch Kraft beim Abdruck verloren geht, auch wird vor allem die Achillessehne unphysiologisch belastet. Auch das Knie und die Hüfte können durch diese Ausweichbewegung, die häufig durch das oben genannte Overcrossing oder fehlende Beweglichkeit im oberen Sprunggelenk provoziert wird, falsch belastet werden.

Angebot der Laufanalyse im Sanitätshaus Kriwat

Wie kann ich meinen Laufstil mithilfe einer Laufanalyse verbessern?

Bei der Laufanalyse können wir all diese Probleme aufdecken und objektiv bewerten. Mithilfe von zwei 3D-Kameras zeichnen wir Ihren Lauf zunächst auf, um ihn anschließend zu analysieren. Bei der Bewertung gehen wir beispielsweise auf die Parameter: Bodenkontaktzeit, Schrittfrequenz, Oberkörperhaltung und Fußaufsatz ein. Bereits kleine Eingriffe in den Bewegungsablauf können eine deutliche Leistungssteigerung bzw. ein schmerzfreies Laufen ermöglichen. Oftmals bieten orthopädische Einlagen dabei eine einfache aber effektive Unterstützung.

Zur Optimierung Ihrer Leistung tragen zielorientierte Trainingsübungen bei, zu denen Kräftigung, Stabilisation und Beweglichkeit gehören. Auch diese bringen wir Ihnen im Rahmen einer Laufanalyse näher.

Neuste Techniken für die Analyse des Laufstils

Inwiefern kann sich meine Laufökonomie mittels einer ausgeprägten Muskulatur verbessern?

Durch eine gut ausgeprägte Muskulatur werden Schmerzen beim Laufen gelindert und zudem Verletzungen oder Überbelastungen vorgebeugt. Beim Laufen ist die Stabilität im Körper das A und O. Besonders wichtig ist die Stabilität im Rumpf und Becken. Beim Laufen wird das Gewicht von einem Bein auf das andere verlagert. Dabei kommt es häufig vor, dass das Becken dem Gewicht nicht standhalten kann und somit abknickt/abkippt und die Körperbalance verloren geht. Um dieses Abknicken/Abkippen zu verhindern, ist es wichtig, die Stabilität im Rumpf und Becken gut zu trainieren.

Nachbesprechung der Laufbandanalyse

Wie kann ich mich vor dem Laufen richtig aufwärmen?

Wie Sie jetzt schon erfahren haben, ist es wichtig, eine gute und aktive Muskulatur und Stabilität im Körper zu haben. Jetzt stellt sich jedoch die Frage, welches Training am Effizientesten ist.

Bevor Sie zum laufen gehen, ist das Aufwärmen der Muskeln sehr zu empfehlen. Vor jedem Lauf sollten Sie sich aktivieren. Die Übungen wärmen die Muskeln auf und beugen Zerrungen und Schmerzen vor. Wie man sich richtig aufwärmt, zeigen wir Ihnen gerne in unserem Warm-Up-Guide. Der Warm-Up-Guide ist in jeder Laufanalyse inklusive.

Rückentraining für Zuhause
5D-Laufanalyse im Orthopädicum Kiel

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Egal ob Freizeit- oder Profisportbereich – wir betrachten den Körper als Einheit, denn in diesem komplexen System muss ein Symptom nicht immer die Ursache des Problems sein. Buchen Sie direkt einen Termin für eine Laufanalyse bei uns!

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